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Jugendwerkstätten in Niedersachsen stärken

Seit über 30 Jahren unterstützen Jugendwerkstätten jährlich ca. 4.500 Jugendlichen bei der sozialen und beruflichen Integration. Von den 99 Jugendwerkstätten in Niedersachsen sind 22 in diakonischer Trägerschaft (Kirchenkreis, Kirchengemeinde, eingetragener kirchlicher Verein und gGmbH) und stellen einen wesentlichen Bestandteil der Jugendberufshilfe dar. Sie sind eng in die Planung und Entwicklung der Jugendberufshilfe auf Landesebene, in den Regionen und auf kommunaler Ebene eingebunden und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung bei der sozialen und beruflichen Integration von benachteiligten Jugendlichen.
Das Land Niedersachsen fördert Jugendwerkstätten und Pro-Aktiv-Centren mit einem Landesprogramm. Hierbei handelt sich um Angebote der Jugendhilfe (§ 13 SGB VIII). Mit dem Programm werden die Leistungen der örtlichen Träger der Jugendhilfe unterstützt und die Leistungen des SGB II und SGB III ergänzt.

Stärkung der Jugendberufshilfe i.R. des SGB VIII
Gefördert wird i.R. des SGB VIII. Eine passive oder / und aktive Kofinanzierung durch andere Rechtskreise ist nicht mehr möglich.
Das Profil der Jugendberufshilfe im Rahmen des SGB VIII ist gestärkt  und die Kommunen sollen mehr als bisher in die Finanzierung eingebunden werden. Die technische Umsetzung ist schlanker geworden. Abgerechnet wird pauschal.

Ziel der Neuausrichtung seit 2015
war es, die Kostenpositionen zu reduzieren, sich klar zu anderen Leistungen abzugrenzen,
die Kommunen stärker einzubinden und die Jugendhilfeleistung durch ein schärferes Profil zu stärken. Weiterhin sollen auch die Jugendlichen auch aus den Rechtskreisen des SGB II und SGB III gefördert werden.

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